In fünf Etappen erlebst du, wie man sich mit einem PGP-Schlüssel anmeldet: ohne Passwort, ohne E-Mail. Der Server lernt nie ein Geheimnis von dir.
Ein Schlüsselpaar ist wie ein Briefkasten. Der Einwurfschlitz ist öffentlich: Jeder kann dir etwas einwerfen. Der Briefkastenschlüssel ist privat: Nur du kannst herausnehmen, was drin liegt. Beim Login wirft dir der Server einen Zettel mit einem Geheimcode ein. Wer den Code vorlesen kann, muss den Briefkastenschlüssel haben. So beweist du, wer du bist, ohne je ein Passwort zu nennen.
Zwei Wege, gleiches Ziel:
Dein Browser erzeugt jetzt ein Schlüsselpaar. Der private Schlüssel verlässt deinen Rechner nicht, du lädst ihn gleich als Datei herunter.
Exportiere deinen öffentlichen Schlüssel aus deinem Werkzeug
(GPG Suite: Rechtsklick auf den Schlüssel, Exportieren. Gpg4win/Kleopatra:
Exportieren. Kommandozeile: gpg --armor --export DEINE-ID) und füge ihn hier ein:
Jetzt geht nur der öffentliche Schlüssel zum Server. Mehr weiß er nicht über dich: kein Name, keine E-Mail, kein Passwort.
Der Server verschlüsselt einen Geheimcode an deinen Schlüssel. Kannst du ihn vorlesen, bist du drin.
Hier liegt eine Nachricht, die der Server an deinen Schlüssel verschlüsselt hat. Nur du kannst sie lesen.
Probier beides: erst Klartext senden (der Server weist ihn ab), dann verschlüsselt.